Sport bewegt NRW – wir erklären die spannendsten Aufgaben!
00:00:08: Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Wort zum Sport, dem Podcast des Landesportbundes NRW.
00:00:13: Hier dreht sich alles rund um den organisierten Sport!
00:00:16: Mein Name ist Dina Balog an meiner Seite auch heute unser Pressesprecher Frank Michael Rall.
00:00:20: Hallo Frank Michael!
00:00:21: Hallo Dina!
00:00:22: Kein Thema beschäftigt uns derzeit mehr als die Bewerbung um olympische und paralympische Spiele Köln-Rhein-Ruhr.
00:00:29: am sechsenzwanzigsten September entscheidet der DSB auf eine außerordentlichen Mitgliederversammlung in Baden-Baden welche deutsche Bewerbung beim IOC eingereicht wird.
00:00:38: Daher möchten wir jetzt nochmal die Zeit nutzen und uns mit der NRW-Bewerbung auch ein bisschen beschäftigen.
00:00:43: Zum einen wollen wir schauen, wie sehr hat unsere Region schon heute eigentlich vom Bewerbungsprozess, der seit einiger Zeit schon läuft, sportlich profitiert?
00:00:50: Und dann wollen wir natürlich auch vielleicht wissen und hören was spricht denn für einen Zuschlag von der Bewerbung Köln Rhein Ruhr im Vergleich zur Konkurrenz aus Berlin und München!
00:01:00: Deswegen haben wir uns überlegt, wer könnte sich dazu besser äußern?
00:01:02: Also der Vorsitzender Dr.
00:01:04: Christoph Niesen, denn er hat den gesamten Bewerbungsprozess seit rund anderthalb Jahren intensiv begleitet und ich glaube von ihm kriegen wir da noch einige ganz aufschlussreiche Antworten.
00:01:15: Hallo Christoph!
00:01:16: Hallo ihr zwei!
00:01:18: Ja im April haben sicher sixty-sechzig Prozent der beteiligten Kommunen für ein NRW-Bewerbung dafür gestimmt.
00:01:26: Also schauen wir an erster großer Erfolg, bevor wir jetzt auf die Entscheidung am sechsten und zwanzigsten September schauen.
00:01:34: Vielleicht mal die erste Frage wie sieht es denn so?
00:01:36: Wie sieht denn dein Nervenkostüm aus?
00:01:38: bist du nervös oder relativ entspannt was den Tag der Tage quasi angeht?
00:01:44: Ich bin sehr entspannt freue mich aber wenn das Ganze dann jetzt auch einmal vorbei ist weil ich glaube die Bewerbung muss jetzt endlich in eine neue Phase treten nämlich in die internationale Phase.
00:01:55: Alle Geschichten sind erzählt, die Bewerbungen sind vorgestellt.
00:01:58: Da kommt jetzt auch nichts mehr Neues dazu und insofern freue ich mich darauf dass dann in Baden-Baden eine Entscheidung fällt und ein deutscher Bewerber dann weiter arbeiten kann und in den internationalen Wettbewerb geht.
00:02:11: Wir treten ja mit Köln rein rot im Anspruch an.
00:02:13: Ich nehme mal die Schlagworte die kompaktesten nachhaltigsten und spektakulästischen Spiele auszurichten.
00:02:20: Wenn man ganz kurz zusammengefasst ist könnte man sich abendfüllen unterhalten.
00:02:23: Aber was bedeutet das nochmal?
00:02:25: kurz und bündig konkrete.
00:02:27: Das mache ich gerne, schicke noch eins vorweg.
00:02:30: Sina du hattest eben gesagt, sixty-sechzig Prozent der Kommunen.
00:02:33: da ist mir nochmal ganz wichtig zu sagen es waren natürlich sixty-sich Prozent der Menschen in den Kommunen die sich entschieden haben also nicht irgendeine Verwaltung etwas von oben aufgefropft sondern das ganz besondere war ja dass hier so viele Menschen zur Wahl aufgefordert waren vier Millionen sich dann eben so viele Menschen dafür ausgesprochen haben.
00:02:53: Sechsundsechzig Prozent derjenigen, die befragt wurden sind Wir haben hier in Köln-Rhein-Uhr mehr Menschen befragt als die anderen Bewerber.
00:03:00: Wir haben vor allen Dingen an allen Standorten nachgefragt.
00:03:03: Auch das ist aus meiner Sicht ein klarer Wettbewerbsvorteil unserer Bewerbung Alle Austragungsorte In allen Austragungshorten sind die Menschen befragt worden Und dass es bei den andern Bewerbern nicht so.
00:03:16: Die drei Schlagworte, die uns jetzt durch die eineinhalb Jahre begleitet haben Kompaktnachhaltig spektakulär sind nach wie vor gültig und sie sind sogar mehr denn je gültige.
00:03:28: Es gab ja mehrere Bewerbungshasen, wir haben im Mai twenty-fünfundzwanzig ein erstes Konzept abgegeben.
00:03:33: Wir haben im Oktober einen weiteren Zwischenschritt gehabt mit einer Bewertung durch den DSB und wir haben jetzt im Juni zweitausendzechsundzwanzig das finale Konzept abgegeben.
00:03:44: Das Konzept hat sich auch noch weiterentwickelt in dieser Zeit Und da haben sich eben auch Zahlen nochmal verbessert, die noch mal voll auf diese drei Ziele kompakt nachhaltig und spektakulär einzahlen.
00:03:58: Fangen wir einmal bei Kompakt an – und dem Wichtigsten was die Spiele haben nämlich die Athletinnen und Athleten.
00:04:06: Kompakt bedeutet für die Athletin erstens es gibt ein Olympisches und Paralympisches Dorf in dem sie alle zusammen wohnen können.
00:04:14: Das ist in Köln rein Ruhr der Fall.
00:04:18: Olympischen Athletinnen und Athleten und sogar einhundert Prozent der Paralympischen Athletin werden nach den Berechnungen des DOSB im Olympischen Paralyempischen Dorf wohnen können.
00:04:29: Dort lebt der olympische Geist, dort findet das Zusammentreffen von Athleten aus über zwei Hundert Nationen statt und das ist ein ganz wichtiger Aspekt von Kompaktheit.
00:04:40: dazu zählt natürlich wie eng sind denn die Sportstätten beieinander?
00:04:44: Wie groß ist der Radius?
00:04:46: Wie weit muss man reisen?
00:04:47: Und auch da hat Köln Rhein-Ruhe eben Top Werte zu bieten, weil wir einfach diese vielen großen Sportstätten auf relativ kleinem Raum hier haben.
00:05:01: Wir müssen für einen Fußballvorrundenturnier, für ein olympisches Handball-Tornier die vorrunde Basketball, Volleyball also für diesen Teamsport an den Großen Hallen brauchen, ins Land ausweichen oder in andere Bundesländer gar, sondern wir haben das alles hier kompakt in Köln-Rhein-Ruhe aufgrund der Vielzahl der Sportstätten.
00:05:26: Das einzige was bei uns außerhalb dieses Kerns stattfindet sind die Segelwettbewerbe – das ist aber normal, dass es bei allen Bewerbern so und derzeit auch noch die Kernungslarlemwett bewerben Mark Kleberg dafür braucht sie eine besondere Anlage, einen Kanal.
00:05:41: Ein Kanu-Kanal ein Wildwasserkanal den wir derzeit hier noch nicht haben und auch nicht nur für Olympische oder Paralympische Spiele errichten wollen.
00:05:50: das soll ja dem Ziel der Nachhaltigkeit widersprechen.
00:05:53: also diese Spiele sind sehr kompakt sie sind spektakulär weil wir sehr große Kulissen bieten können.
00:06:04: nirgendwo macht sich mehr fest die größte Bühne für den größten Moment Als an diesem Wort spektakulär, wir können insgesamt mehr als siebzeinhalb Millionen Tickets anbieten.
00:06:17: Das ist jetzt das Ergebnis der finalen Bewertung durch den DSB.
00:06:22: nochmal deutlich besser als wir dachten.
00:06:25: und da sind eben die riesigen Tempel des Sports dabei wie ein Signal Iduna Park in Dortmund wo man die Finalspieler des Fußballs austragen kann größtes Stadion in Deutschland.
00:06:38: Da ist die Weltteens Arena in Gelsenkirchen dabei, die wir gar nicht für Fußball verwenden wollen.
00:06:42: Sondern dort eben die Schwimmwettbewerber austragen wollen.
00:06:47: Da sind weitere Fußballstadien dabei, in die wir anderen Sport hineinbringen.
00:06:52: Das ist etwas was NRW sich in Anführungsstrichen leisten kann weil wir haben so viele Fußballstadion dass wir die für den das olympische Fußballtortier ja gar nicht alle brauchen Sondern wir können einige davon zur Verfügung stellen, damit Sportarten die sonst vor deutlich kleineren Kulissen stattfinden.
00:07:08: Vor der großen Kulisse eines Fußballstadions stattfinden.
00:07:11: ein Beispiel ist Klettern im Duisburger Weder auf Stadion oder in der Schau ins Land Arena wie sie derzeit heißt.
00:07:19: Also das verspricht einfach sehr sehr spektakulär zu werden Denn dem IOC ist ja wichtig dass neben dem Fokus auf die Athletinnen und Athleten auch das Erlebnis für die Menschen maximiert werden soll.
00:07:34: Nicht indem man noch mehr baut und macht und tut, sondern indem man vorhandenes nutzt und möglichst vielen Menschen Teilhabe ermöglicht – das können wir mit diesem Konzept.
00:07:45: Und unser Ziel ist es ja auch dabei ganz viele Personenkreise zu berücksichtigen, auch solche, die sich möglicherweise Spiele sonst nicht leisten würden.
00:07:55: aber wer Der kann auch sagen, zehn Prozent davon geben wir vergünstigt.
00:08:02: Wer weiß vielleicht an Schülerinnen und Schülern sogar kostenlos statt damit eben die jungen Menschen in diesem Land mal an diesen Spielen teilhaben können als Zuschauer?
00:08:12: Das ist das Spektakuläbe.
00:08:14: Dann kommen noch die Nachhaltigkeit genau
00:08:16: unter dritte Begriff.
00:08:17: Die Nachhaltigkeit der ergibt sich eigentlich aus den ersten beiden.
00:08:21: Wir haben alles hier was man braucht.
00:08:24: Das sagen jetzt viele Bewerber.
00:08:27: Aber bei uns ist es eben wirklich so.
00:08:30: Wir haben die Sportstätten da und zwar nicht irgendwo unter Evoi verborgen, vielleicht aus den Sechziger oder Siebziger Jahren – man müsste sie jetzt aufwendig sanieren, sondern die Sportstäte, die ich gerade genannt habe.
00:08:44: diese Fußballstadien zum Beispiel sind im täglichen Betrieb.
00:08:48: Die Langsess Arena ist im täglichen Betrieb, die Merkurspiel Arena wird dauernd bespielt.
00:08:53: Diese ganzen großen Veranstaltungshallen werden hier regelmäßig genutzt teilweise in Städten auch parallel, denkt man mal ein Signal Iduna-Stadion in Dortmund und die Westfalenhallen daneben wo zum Beispiel Handballwettbewerber auch geplant sind.
00:09:09: Da findet dann derzeit konzerte statt Sportwett Bewerbe manches nebeneinander.
00:09:14: das funktioniert alles.
00:09:16: Das heißt, wir müssen nichts neu bauen.
00:09:18: Und wir haben auch diese Sondersportstätten wie Kano und Roda Regata Strecke gerade top renoviert.
00:09:24: Das ist die Weltstrecke der Zeit in Duisburg, die wir haben.
00:09:28: Wir bekommen im nächsten Jahr wird es wohl fertig sein ein neues Vélodrom für den Bahnradsport in Köln also eine Top-Sportstätte.
00:09:39: das ist alles da dass muss nicht mehr entstand gesetzt werden sondern das wird ja sowieso dauernd entstand gehalten.
00:09:44: für den Sportbetrieb der Stadt findet und hinzukommen, dann temporäre Venues wie das bei allen olympischen Paralympischen Spielen ist in Messehallen oder eben auch an besonderen Landmarken wie einer Zechizollverein.
00:09:57: Oder am Rhein.
00:09:59: Eine Aufzählung Christoph merkt man auch so eine eigene richtige Begeisterung.
00:10:02: es ist toll.
00:10:03: Wichtig ist ja auch noch dazu Es wird immer wieder die ganz enge Verzahnung von Olympischen und Paralympischen Spielen, im Grunde hier bei uns natürlich dann mit dem Behindertensportverband NRW betont.
00:10:16: Warum ist das so wichtig aus deiner Sicht?
00:10:19: Der Sport steht für Vielfalt und auch die großen internationalen Sportwettbewerbe entwickeln sich Schritt-für-Schritt Klammer auf zum Glück, Klamma zu dahin inklusiv gestaltet zu werden.
00:10:32: also wir haben ja direkt hier vor der Haustür ein hervorragendes Beispiel mit dem Kanu-Sport der jetzt schon längere Zeit an die Olympischen und Paralympischen Sportlerinnen und Sportlern zusammenholt zu großen internationalen Events.
00:10:45: Und das ist das, was wir hier auf breiter Basis möchten bei den Spielen, um die wir uns bewerben und wofür wir einfach auch besonders gute Voraussetzungen haben.
00:10:56: Nordrhein-Westfalen ist Parasport Kernland.
00:10:59: Das hat etwas mit der Geschichte zu tun.
00:11:01: Das hätte es mit diesem ganz besonderen Verein Bayer Leverkusen zu tun, der schon in den fünftiger Jahren begonnen hat Parasport anzubieten, auch wenn das damals noch gar nicht so genannt wurde.
00:11:11: Und es steht für das gesamte inklusive Moment des Sports was er auch sonst in sich trägt.
00:11:19: Jeder Sportverein trägt dieses inklusive moment in sich und mal wird es stärker und man wird es weniger stark gelebt und diese Spiele können einfach normal ein Treiber für Inklusivität sein was dann weit über den Sport hinaus reicht.
00:11:36: Wir wissen im Bereich der Inklusivität, im Alltag ist noch viel zu tun, was Barriere Armut und Barrieren Freiheit von Infrastruktur betrifft.
00:11:48: aber in allererster Linie bedeutet Inklusion ja im Kopf etwas zu tun und im Kopf inklusiv zu sein Und dafür könnten diese Spiele nochmal einen riesengroßen Beitrag leisten.
00:11:59: Deswegen haben wir das von Anfang an zusammen mit dem Behindertensportverband hier aus NRW betrieben, die mitten in der Steuerungsgruppe sitzen, die mit in den Gremien sitzen.
00:12:08: Parasportlerinnen und Sportler sind bei der Bewerbung dabei.
00:12:11: Repräsentieren Sie zum Beispiel auch in diesem sogenannten Mannschaftsrat mit Prominenten wo Markus Rehm als eine der Gallionsfiguren des Parasports mit dabei ist?
00:12:24: Die Bewerbungen kölnreihen Ruhe Zielt ja jetzt auf die Jahre zwanzig, dreißig, vierzig, vielenvierzig.
00:12:31: Also noch ein bisschen was hin.
00:12:32: aber wie profitieren denn die NRW Sportvereine schon jetzt?
00:12:37: Diese Bewerbung hat in Nordrhein-Westfalen wirklich viel in Gang gesetzt.
00:12:41: das beginnt bei der Politik und da sowohl im Parlament als auch in der Regierung.
00:12:49: Der Ministerpräsident dieses Landes hat sich zum prominentesten Aber auch einem der authentischsten, finde ich, Fürsprecher für diese Bewerbung gemacht.
00:12:57: Er engagiert sich aus Überzeugung und ist bei ganz vielen Terminen dabei, betont immer wieder was die Spiele in allererster Linie für das Land und die Menschen bedeuten könnte – nämlich ein gemeinsames Ziel, ein gemeinsamer Hinarbeiten auf einen großes Event, das viele Menschen zusammenführt um es mal so verkürzt zu sagen.
00:13:19: Das verkörpert er sehr, sehr glaubwürdig.
00:13:22: Dass Parlament hat zwei einstimmige Beschlüsse gefasst, den letzten Ersten auch in diesem Jahr zur Unterstützung der Bewerbung.
00:13:31: Alle Parteien, die Regierungsparteien und die in der Opposition haben einstimmig dafür gestimmt mit einer Ausnahme nämlich der AfD.
00:13:41: Die haben nicht dazu gestimmt und dazu muss sich jeder Sportler dann eben auch sein Urteil bilden.
00:13:47: also eine breite politische Unterstützung im parlamentarischen Bereich auf Regierungsseite Einen großen Gewinn meines Erachtens, aber auch im Sportsystem selbst.
00:14:01: Wo ein Zusammenarbeit wirklich entstanden ist wenn ich jetzt einmal an dieses Bürgervotum zurückdenke am neunzehnten April wo sich die Stadt- und Kreisportbünde in ganz besonderer Weise in diesen Städten aufgemacht haben und ja auf die Straße gegangen sind im besten Sinne des Wortes um Menschen für diese Bewerbung zu gewinnen, denn das ist ja kein Selbstläufer.
00:14:26: Dass überhaupt Menschen zu seiner Abstimmung hingehen und dass sie dann dafür stimmen – da ist eine ganz tolle Arbeit geleistet worden.
00:14:32: Das sind so die ideellen Momente.
00:14:39: Das ist eben das was tatsächlich an Zusammenhalt und gemeinsamer Zielorientierung schon entstanden ist.
00:14:43: und dann gibt es natürlich das Handfest zählbare.
00:14:47: Die Landesregierung hat auf dem Weg dieser Bewerbung Entscheidungen zur Sportförderung getroffen, die – da bin ich mir ziemlich sicher – so schnell, so klar und in diesem Umfang nicht getroffen worden wären ohne die Bewerbungen.
00:15:04: Das betrifft...
00:15:05: Beispiele bitte, oder?
00:15:05: Ja
00:15:06: das betriffe die Sportstättenförderungen.
00:15:09: Der Ministerpräsident Henrik Wüst hat sich sehr früh im Jahr v.a.
00:15:15: festgelegt und gesagt, also wir wollen aus diesen Sondervermögensmitteln des Bundes über die eine Zeit lang so viel geredet worden ist ein festen Anteil für die Sanierung von Sportstätten zur Verfügung stellen.
00:15:28: Sehr sehr früher noch bevor diese Sonder Vermögensmittel da waren wirklich hat er das zugesagt und er hat Wort gehalten sechshundert Millionen Euro für Sportvereins eigene Anlagen, zuhundert Millionen für Schwimmbäder, zwei Hundert für weitere Anlagen der Kommunen.
00:15:47: Das ist wirklich ein großer Wurf auch wenn man mal in andere Bundesländer guckt mit dem mehr als einen Impuls wirklich einen Schub gegeben wird für den Abbau des Sanierungsstaus, den wir ja im Bereich der Breiten-Sportstätten ohne Zweifel haben.
00:16:04: Ich habe eben gesagt die Spitzensportstädten sind sehr gut aufgestellt in NRW aber im breiten Sport Wissen wir an wie vielen Stellen es da hakt und durch die Decke regnet oder eben der Platz nicht mehr bespielbar ist.
00:16:19: Also, da sind aus Worten ganz schnelle Taten geworden mit einem neuen Förderprogramm.
00:16:25: Wir haben seit Jahren dafür gekämpft im Nachwuchsleistungssport Der auf Olympische und Paralympische Spieler so als letztes Ziel für jede leistungssportlerinnen und jeden Leistungsspoiler hinzielt in diesem nachwuchslustungssports wirklich einen Durchbruch zu erreichen, was die Bezahlung von Trainerinnen und Trainern betrifft.
00:16:43: Die über lange Jahre schlecht war.
00:16:47: Das muss man wirklich sagen... Es gibt Trainerinnen- und Trainer, die haben seit zehn Jahren keine Gehaltserhöhungen gesehen.
00:16:55: Und wir haben es jetzt geschafft, seit dem ersten Januar diese rund zwei Hundert Menschen, die dort sich beruflich im Nachwuchsleistungssport engagieren in einer Art vergütungsfestes Vergütungssystem ähnlich eines Tarifes hineinzubekommen und jeden Trainer, jede Trainerin individuell einzustufen.
00:17:19: Das hat zu deutlichen Gehaltsverbesserungen für die Trainerinnen und Trainer geführt.
00:17:23: Sie haben eine Sicherheit, dass es auch entsprechende Gehalte anpassungen regelmäßig geben wird.
00:17:30: Und die Mehrkosten dafür hat zu hundert Prozent das Land übernommen.
00:17:35: Das ist sicher auch keine Selbstverständlichkeit.
00:17:38: Ja, du hast jetzt gerade die Trainer schon angesprochen.
00:17:41: Schauen wir mal auf die andere Seite.
00:17:42: welche Chancen ergeben sich denn da dann für die Nachwuchsathletinnen und Athleten?
00:17:48: Wir haben bereits eine sehr gute Förderkulisse für Nachwuchsathletin in Nordrhein-Westfalen.
00:17:56: Leistungssport ist ja in unserer Gesellschaft ein Angebot das muss man sich noch einmal klar machen.
00:18:01: es ist ein Angebote nicht irgendwie eine Verpflichtung Menschen in den Leistungssport hineinbekommen will.
00:18:10: Da muss ich eben sehen, dass sich da für ein umfangreiches Angebot mache Anknüpfungspunkte biete und auch Hilfenbiete einen solchen leistungs- sportlichen Weg zu gehen.
00:18:22: Das will ja wohl überlegt sein für eine Nachwuchssportler oder ein Nachwuchsportler.
00:18:26: Es geht mit einem erheblichen Zeiteinsatz einher dem man koordinieren muss Mit Schule oder wenn man schon im Studium ist mit Studium oder mit naturalen Ausbildung.
00:18:35: Und dafür stellen wir ganz viele Hilfen zur Verfügung.
00:18:40: Sei es durch die Sportstiftung NRW, sei es durch Olympiastützpunkte, die diese Athletinnen und Athleten eben nicht nur im Sport unterstützen sondern auch in ihrem Bildungs- und Berufsweg.
00:18:52: Wir haben ja den Anspruch dass jeder der in den Leistungssport geht zusätzlich eine gute Ausbildung Schule duale Ausbildung oder Studium erhalten soll bei uns.
00:19:08: Und ja, dafür haben wir schon eine gute Kulisse und die Spiele als mögliches Ziel auf das man hinarbeitet in dieser Region bieten natürlich nochmal die Möglichkeit für diese jungen Athletinnen und Athleten ganz anders wahrgenommen zu werden gesellschaftlich indem eben Mehr Menschen über Sport sprechen, mehr Menschen über Leistungssport sprechen.
00:19:31: Mehr Menschen darüber informiert werden was das eigentlich heißt.
00:19:34: und das heißt eben nicht Samstagabend die Sportschau anklicken oder irgendeine Sports Sendung in der dann internationale Top Athleten gegeneinander kämpfen sondern das heißt ja dass das von unten entwickelt werden muss und dass solche jungen Menschen einen langen, langen Weg gehen um dorthin zu kommen.
00:19:54: Idee von Spielen hier in der Region Köln-Reinuhr könnte nochmal erheblich dazu beitragen, das Bewusstsein dafür zu schärfen was einen solcher Weg bedeutet und welche Chancen ein solcher weg bietet.
00:20:08: Und was das aber auch für die Gesellschaft an Mehrwert bringt.
00:20:11: denn da sind ja wirklich Vorbilder an Leistung diese jungen Menschen und das Leistungsprinzip in unserer Gesellschaft.
00:20:20: aus meiner Sicht ist es viel zu sehr in den Hintergrund gerückt bzw.
00:20:25: auch zu unrecht diskreditiert worden, aus meiner Sicht und mit einer solchen Bewerbung würde das nochmal deutlich in den Vordergrund
00:20:32: gerügt.".
00:20:33: Du hast ja jetzt viele Beispiele erwähnt die alle im Zusammenhang mit Köln-Rhein Ruhr zu sehen sind – auch was sich positiv getan hat oder das Miteinander der Landesregierung.
00:20:44: Kann man deinen Satz, den du mal neulich geäußert hast wiederholen?
00:20:48: Selbst wenn jetzt sozusagen die Bewerbungen morgen zur Ende geht….
00:20:53: Der Sport in NRW
00:20:58: hat definitiv gewonnen.
00:21:01: An Aufmerksamkeit, an Förderung und Zusammenhalt im Verbundsystem.
00:21:06: All das ist durch diese Bewerbung unterstützt und teilweise beschleunigt worden.
00:21:14: Aber wir gehen nicht in einen Wettkampf um zu verlieren sondern wir gehen in ein Wettkämpf um zu gewinnen.
00:21:21: Wir sind Sportlerinnen und Sportler.
00:21:22: Wir haben wirklich alles daran gesetzt, in diesen anderthalb Jahren eine Bewerbung an den Staat zu bringen von Kölnrhein-Ruhr die gewinnen kann.
00:21:33: Und ich sage ganz selbstbewusst, Kölner Rhein Ruhr das ist die Bewerbung, die die Spiele nach Deutschland holen kann.
00:21:42: und wir sind, dass kann man sich ja so sagen aus einer gewissen Außenseiterposition heraus gestartet.
00:21:48: Das hat man schon wahrgenommen vor zwei Jahren weil sich niemand so richtig was unter dieser Region vorstellen konnte, aber wir haben deutlich gemacht welche stärken Kölnrhein-Ruhr hat.
00:21:59: Wir haben sie heute schon thematisiert und Kölner Rhein Ruhr hat Alleinstellungsmerkmale die so keiner bieten können.
00:22:06: Wir sind das Herz Europas, wir sind das Zentrum Europas.
00:22:10: in einem dreihundert Kilometer Radius.
00:22:13: Das ist eine relevante Größenordnung.
00:22:15: auch in der Bewertung durch den DSB leben fast achtzig Millionen Menschen in diesem dreihundert Kilometer Radius.
00:22:23: Das ist das sogenannte Tageszuschauerpotenzial, wie der DWS nennt im Umkreis von fünf hundert Kilometern.
00:22:29: Das haben wir ja selbst auch schon mehrfach geschrieben und informiert sind es sogar Hundertsechzig Millionen.
00:22:35: Menschen?
00:22:36: Das ist für uns so der Radios wo man sagt Anreise nachhaltig nämlich ohne Flugzeug möglich Und das können andere Bewerber nicht bieten.
00:22:44: also können ganz selbstbewusst sagen, wir bieten hier ein kompaktes nachhaltiges spektakuläres Konzept mit einmaligen Chancen für die Athletinnen und Athleten.
00:22:56: Und unser Bild ist die größte Bühne für die größten Momente im Sport – exakt das was das IOC für seine Athletin und Athletin
00:23:05: will.".
00:23:06: Du hast jetzt gerade gesagt der Prozess geht ja schon seit zwei Jahren!
00:23:10: Was war denn so bisher der schwierigste Moment in diesem ganzen Bewerbungsverfahren?
00:23:16: Es gab nicht die eine Hürde, die zu überwinden war.
00:23:20: Was aber sehr aufwendig war, war natürlich sich immer wieder auf diesen sich entwickelnden Bewerbungsprozess neu einzustellen.
00:23:32: Es war nicht von Anfang an ganz klar, mit welchen Meilenstein wir dorthin durchzugehen hatten.
00:23:37: Ich habe ja eben schon berichtet, wir haben im Mai twenty-fünf was abgegeben.
00:23:41: Im Oktober war so eine Zwischenstation.
00:23:43: jetzt kam der Juni sechsundzwanzig als Zwischenstation und da ist doch immer noch relativ viel an den Schrauben gedreht worden, an den Fragenkatalogen die wir zu beantworten hatten, an dem Vorgaben für bestimmte Informationen, Das ist nicht misst zu verstehen als Kritik am Verfahrensführenden DOSB, der auch selber natürlich in diesem Prozess dazugelernt hat.
00:24:09: Einen solchen Prozess hat es noch nicht gegeben.
00:24:11: Das ist ja völlig anders als frühere Wettbewerbe und das ist aber aus meiner Sicht dann auch bei aller Anstrengung die die drei bzw.
00:24:21: mit Hamburg waren es ja vier Bewerber unternehmen mussten.
00:24:24: eines einer der großen Vorteile jetzt... Die Bewerbungen sind weit gedient.
00:24:31: Alle Bewerber.
00:24:32: Das gehört ja auch dazu immer wieder zu sagen, wir sind überzeugt von unserem Konzept dass es die Spiele nach Deutschland holen kann.
00:24:39: aber ich sage auch jeder dieser Bewerbern ist in der Lage olympisch und paulimpische Spiele auszurichten.
00:24:46: Auch Hamburg wäre das gewesen.
00:24:48: aus meiner Sicht Was anderes kann denn der Anspruch von Deutschland als einem erfahrenen Ausrichter von Sportveranstaltungen sein, als zu sagen ja die können das alle.
00:25:03: Aber auf diesem Weg wie gesagt mussten wir uns immer wieder neu einstellen und das hat schon echt Kraft gekostet.
00:25:10: Das muss man sagen.
00:25:11: und aus einem kleiner Bogen zum Eingang des Interviews ist es gut wenn diese Phase des Wettbewerbs jetzt mal zur Ende geht.
00:25:18: damit dann derjenige der es wird Und ich hoffe dass wir es werden Wir haben gute Chancen mindestens auf Augenhöhe mit den anderen Bewerbern und damit der, der es dann wird auch richtig loslegen und in internationalem Wettbewerb starten kann.
00:25:35: Das ist fast schon ein gutes Schlusswort.
00:25:36: Wir müssen nämlich auch ganz leider schon wieder langsam zum Ende kommen.
00:25:40: aber dass man's nochmal probiert das ist ja komplex.
00:25:44: aber damit die Zuhörer verstehen vielleicht noch mal wie läuft in wenigen Worten die Entscheidung tatsächlich am Wahl-Samstag im Baden-Baden ab?
00:25:54: wäre die eine Frage und dann die andere, was muss man erwarten?
00:25:58: Köln-Rhein-Ruhr gewinnt.
00:25:59: Was passiert denn so zum Beispiel im Oktober November?
00:26:02: Was bedeutet das genau?
00:26:05: Es ist ja tatsächlich ein Wahlvormittag und kein Wahlabend anders als bei den politischen Wahlen.
00:26:11: Dort kommt die außerordentliche Mitgliederversammlung des DSB zusammen.
00:26:15: Stimmberechtigt sind dort nur zweiundvierzig olympische Spitzenverbände, die Mitglieder des DSP Präsidiums und acht Athletinnen und Athleten, die persönliche Mitglieder des DOSB sind.
00:26:26: Jeder Spitzenverband hat gleich viel Stimmen, nämlich drei die DOSP-Präsidiumsmitgieder und die Athletinnen und Athleten je eine.
00:26:32: insgesamt sind das hundred forty Stimmen.
00:26:35: Es wird über einer hetzigen Stand drei Bewerber abgestimmt Und es braucht eine absolute Mehrheit um zu gewinnen.
00:26:41: Das heißt es kann durchaus sein dass in erster Wahlgang keine absolute Mehrkeit für einen Kandidaten herausbringt und dann wird so der derzeitige Plan.
00:26:50: nach dem üblichen Verfahren gehen dann die beiden besten Bewerbe an eine Stichwahl und dann gewinnt dort eben einer.
00:26:57: Und das darf durch Kölnrhein-Rohr sein, ne?
00:27:00: Das darf sehr gerne Kölner Rhein-Ohr sein!
00:27:03: Ich kann es nur wiederholen wir sehen uns dafür auch gut gerüstet.
00:27:07: also dass ist der schlanke Ablauf.
00:27:09: das wird auch nicht lange dauern.
00:27:11: das wird allerdings erst mal nicht öffentlich sein.
00:27:14: dann erfolgt eine Mittagspause und dann wird nach der Mittags Pause in einem weiteren nur noch einmal der vereinständigen Teil eben der Gewinner verkündet.
00:27:23: Das wird sich ja ganz spannend, insbesondere was da so in dieser Pause passiert und gemurmel auf den Fluren.
00:27:30: Und wer weiß schon etwas?
00:27:31: Und wer weiss nichts?
00:27:32: Aber an sich ist das ein relativ klarer Ablauf mit einer geschlossenen Versammlung die abstimmt und dann eine öffentlichen und in der ARD übertragenen Veranstaltung, in der der Gewinner verkündet wird.
00:27:48: Dann geht es wie weiter... Wenn sich jetzt für Rhein-Ruhe, Kölnrhein Ruhe entschieden wird?
00:27:54: Wenn Kölner Rhein Ruher der Bewerber wird dann gilt es mit selber Kraft wie bisher die internationale Bewerbung voranzutreiben.
00:28:03: Die Gewichte werden sich dann natürlich deutlich verschieben.
00:28:09: Die Bundesregierung hat bisher in diesem Wettbewerb logischerweise nur eine untergeordnete Rolle gespielt.
00:28:14: sie arbeitet mit dem DSB zusammen Sie sitzt auch mit in der Evaluierungskommission hat sich aber ja noch nicht in den Wettbewerb als solches eingeschaltet.
00:28:22: Wenn es in den internationalen Wett bewerbt geht, ist Deutschland Bewerber und da muss natürlich auch die Bundesregierung sich in ganz anderer Weise als bisher einbringen.
00:28:31: ich nehme immer dieses Bild dann ist klar dann müssen in der Kanzlermaschine bei Auslandsreisen natürlich auch Lobbyisten für Spiele in Deutschland hinten mit drin sitzen.
00:28:43: ausruhen gibt es nicht Denn es stehen sehr schnell weitere Entscheidungen an.
00:28:49: Im März, im Jahr ist das IOC darüber entscheidend, welche aktuellen Bewerber im sogenannten Continuous Dialogue in die nächste Stufe des Dialogs kommen für die Spiele XXXIII und da sind viele im Topf.
00:29:10: Und natürlich muss man sehen dass Deutschland im März im Jahr weiter.
00:29:14: mit dem Topf Neunzwanzig wird über die Spiele sechsunddreißig entschieden.
00:29:21: Und ja, die erste Vorentscheidung ist aber schon im März siebenzwanzigt.
00:29:25: das sind nach der Entscheidung in beiden Bahnen noch sechs Monate.
00:29:29: Das heißt eigentlich am siebenswanzigsten morgens wenn die Shampoos Fontänen versiegt und die Tränen der Verlierer getrocknet sind Mund abputzen weitermachen Vollgas geben und Montagmorgen auf das Bewerbungsgaspedal treten.
00:29:46: Ja, dann schauen wir doch alle gespannt nach Baden-Baden.
00:29:50: Bevor wir jetzt hier enden würde ich gerne noch eine letzte
00:29:53: Frage stellen
00:29:54: und zwar gibt es oder welches Missverständnis über die Bewerbung?
00:29:59: würdest du gerne ein Film alle mal ausräumen?
00:30:03: Oder gibt's gar keins?
00:30:05: Ich hoffe es gibt keine Missverständnisse mehr aber Köln Rhein Ruhr hat einen kompakten spektakuläres nachhaltiges Konzept und Kölner Rhein ruhr bietet die größte Bühne für die größten Moment.
00:30:18: Perfekt!
00:30:19: Ja, dann bedanke ich mich bei euch beiden.
00:30:22: und ja... Ich habe es gerade schon mal gesagt jetzt heißt das erstmal Daumen drücken für den sechsenzwanzigsten September und dann schauen wir alle mal wie's weitergeht.
00:30:31: Ich werde euch in die Caption und auf unserer Website lsb.nrw nochmal alle Infos zusammenstellen rund um die Bewerbung Auf die nächste Aufgabe, Ausgabe von Wort zum Sport und sage tschüss und bis bald.
00:30:48: Vielen Dank!